Praxis für Podologie Röhrl: In Zeiten von Corona

Praxis für Podologie Röhrl:
In Zeiten von Corona

Corona und die Podologie

Als relativ neues Mitglied der Aufbaugemeinschaft wurde ich gefragt, ob ich nicht für den Newsletter einen kleinen Einblick in unsere Podologische Praxis geben kann. Aufgrund der aktuellen Pandemielage sei es zudem interessant aufzuzeigen, inwieweit der Bereich der Podologie davon betroffen ist.

Die Praxis für Podologie Röhrl existiert bereits seit knapp 20 Jahren in Neutraubling und wurde damals von meiner Mutter, Beate Röhrl, gegründet. Zu Beginn befand sich die Praxis im Seniorenheim am Marktplatz, seit dem Umzug im Jahre 2011 sind wir im Kaufpark Neutraubling zu finden. Im Jahre 2015 habe ich, Christopher Röhrl, die Praxis übernommen und fortan stetig vergrößert. Mittlerweile hat sich daraus ein Familienbetrieb mit insgesamt sieben Beschäftigten entwickelt.

Inhaber Christopher Röhrl mit seinem Praxisteam

Was ist Podologie?

Podologie ist die nichtärztliche Heilkunde am Fuß. Die Berufsbezeichnung ist seit dem Jahre 2002 gesetzlich geschützt. Um sich Podologe nennen zu dürfen, muss eine staatlich anerkannte Fachausbildung absolviert werden, ähnlich vergleichbar zu der des Physiotherapeuten. Diese dauert in der Regel zwei Jahre, kann aber durch den Nachweis von Berufserfahrung bis zu einem halben Jahr verkürzt werden. Die Ausbildung soll gem. des Podologengesetzes insbesondere dazu befähigen - durch Anwendung geeigneter Verfahren nach den anerkannten Regeln der Hygiene - allgemeine und spezielle fußpflegerische Maßnahmen selbständig ausführen zu können. Insbesondere lernt man, pathologische Veränderungen oder Symptome von Erkrankungen am Fuß, die ärztliche Abklärung erfordern, zu erkennen und unter ärztlicher Anleitung oder auf ärztliche Veranlassung medizinisch indizierte podologische Behandlungen durchzuführen und damit bei der Prävention, Therapie und Rehabilitation von Fußerkrankungen mitzuwirken. (Quelle: §3 PodG)

Dann kam Corona….

Corona stellt auch uns Therapeuten auf die Probe. So ist es z.B. oft kurzfristig nicht mehr möglich, Patienten in Altersheimen aufgrund neuer positiv getesteter Fälle zu behandeln.
Auch die Preise für Hygieneartikel, die fast um das 5-fache gestiegen sind, sowie die Verfügbarkeiten von Teilen der Schutzausrüstung, wie z.B. Handschuhe und Atemschutzmasken, stellen für uns eine enorme Belastung dar.

Therapieberufe wie z.B. die Podologie sind systemrelevant. Dies wurde von der Regierung und den Politikern immer wieder hervorgehoben. Unterbrechungen der Behandlungen können sich bei Diabetikern negativ auf die Fußgesundheit auswirken. Deshalb war unsere Praxis für Diabetiker mit einer Heilmittelverordnung auch in der in Zeiten von Corona stets geöffnet.

In Sachen Hygiene arbeiteten wir schon bereits vor der Pandemie auf höchstem Standard: Angefangen von der Aufbereitung und Validierung von Medizinprodukten bis hin zum kontaktlosen Desinfektionsmittelspender am Eingang. Außerdem wurden selbstverständlich die aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zeitnah umgesetzt. Z.B. wurden Termine so vergeben, dass sich keine bzw. nur geringe Wartezeiten ergeben und so für ausreichend Abstand im Wartezimmer gesorgt ist. Zudem wurde der richtige Sitz der FFP2-Masken kontrolliert.

Trotz alledem gab es auch einige Erleichterungen. So können z.B. Patienten Folgeverordnungen auch telefonisch bei Ihrem Arzt ausstellen lassen. Außerdem wurden auch seitens der Krankenkassen die Regelungen und Fristen von Abrechnungen vereinfacht, sodass es infolgedessen weniger zu Absetzungen führt.

Wir möchten uns bei allen Patienten bedanken, die uns Ihr Vertrauen schenken.

Verantwortlich für den Inhalt:

Praxis für Podologie Röhrl
Inh.: Christopher Röhrl
Stettiner Straße 3 (im Kaufpark A2)
93073 Neutraubling

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